Nach ersten Gesprächen mit SPD und CDU, die beide laut des SSW in einem
vernünftigem Umgangston geführt wurden, hat sich der SSW zunächst
entschieden, die Verhandlungen zwecks einer Tolerierung der jetzigen bzw. neuen
SPD / GRÜNEN Landesregierung weiterzuführen.
Laut Anke Spoorendonk, der Spitzenkandidatin des Südschleswigschen Wählerverbandes
konnten mit der CDU wenig Übereinstimmungen gefunden werden.
Aber sie hat auch darauf hingewiesen, das es harte Bedingungen bei den kommenden
Gesprächen geben wird und sich keine der Parteien zu früh freuen sollte.
Es kursieren auch Listen von evtl. Abweichlern bei
der SPD, die im Falle einer Wahl zum Ministerpräsidenten Peter-Harry Carstensen
wählen sollen.
Es ist also noch alles offen, wer nun die nächsten fünf Jahre die
Geschicke Schleswig-Holsteins leiten wird.
Derweilen beschäftigt sich die Polizei mit
einer bei Anke Sporrendonk eingegangenen Morddrohung, die sehr ernst genommen
wird. Personenschutz wurde eingerichtet.
Auch im Forum des SSW kochen die Gemüter über. Mehrere Nutzer, die
sich vor allen Dingen mit rechtsradikalen Schlagwörtern dort "einen
namen" gemacht hatten, wurden aus dem Forum ausgeschlossen.
Was die allerdings oft nicht hindert, sich mit anderen Daten wieder anzumelden.
Aber auch "normale" Kritiker, sicherlich vor allen Dingen CDU- Symphatisanten
aus ganz Deutschland schreiben sich dort ihren Ärger oftmals sehr beleidigend
von der Seele.
Auch wenn man sich als Wähler übergangen fühlt, sollte man solche Töne nicht anschlagen. Viele der CDU Wähler zeigen sich hier wahrlich als schlechte "Verlierer".