Innenminister Klaus Buß sagte, er sei stolz auf
den Preis. Der Geoserver sei ein Beleg für die weit fortgeschrittene
Modernisierung und die e-Government-Aktivitäten der Landesregierung.
Das Projekt sei außerdem ein Beispiel für die gute und konstruktive
Zusammenarbeit Schleswig-Holsteins mit Hamburg.
Buß nannte die Vermessungs- und Katasterverwaltung Schleswig-Holsteins
ein Vorbild und einen unangefochtenen Vorreiter in Sachen Modernisierung.
"Die Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes hat die technische
Entwicklung und den Bedarf an digitalisierten Daten frühzeitig erkannt
und ist heute gut aufgestellt", sagte der Minister. Er bescheinigte den
rund 640 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Leistungsstärke, Motivation
und Fleiß.
Unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister
Otto Schily hatten die Firmen Cisco Systems, weltweiter Anbieter von Netzwerklösungen
für das Internet, und BearingPoint, eine weltweit agierende Consulting-Firma,
zum fünften mal Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen aufgefordert,
sich mit innovativen Projekten einem Wettbewerb zu stellen, unter Nutzung
der elektronischen Datenverarbeitung und des Internet öffentliche Verwaltung
effektiver und bürgerfreundlicher zu machen. Der Wettbewerb erstreckte
sich auf insgesamt acht unterschiedliche Politikfelder, wie beispielsweise
"Wirtschaft und Arbeit", "Polizei, Innere Sicherheit und Justiz"
oder "Soziales". Mit dem Projekt "Geoserver" haben sich
Hamburg und Schleswig-Holstein in dem Politikfeld "Infrastruktur"
(Verkehr, Transport, Bauen und Wirtschaft) beworben - und gewonnen.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Thomas Giebeler, Innenministerium