Das Amt Amrum erhält einen Zuschuss in Höhe
von 329.000 Euro aus Mitteln der Europäischen Union für das regionale
Leitprojekt "Tor zu den Inseln". Innenminister Klaus Buß übergab
am Freitag (18. Februar) den entsprechenden Bewilligungsbescheid an Amtsvorsteher
Jürgen Jungclaus. Direkt an der Mole in Dagebüll plant die Hafengesellschaft
den Bau eines Service- und Wartegebäudes.

Den Touristen und Fahrgästen wird eine Fülle an Informationen und
Besonderheiten der Region vorgestellt. So wird beispielsweise anhand einer Wassersäule
Ebbe und Flut erklärt. Außerdem soll eine Wetterstation eingerichtet
werden. Da das Gebäude aufgeständert ist, erreicht die Galerie eine
Höhe, die einen umfassenden Ausblick auf die Insel- und Halligwelt und
den Nationalpark bietet. Vorgesehen ist auch ein 360 Grad Periskop, das den
Blick nicht nur nach vorn, sondern auch nach hinten über den Deich frei
gibt.
Über eine Millionen Fahrgäste besuchen im Jahr Amrum und Föhr.
Die Urlaubsgäste werden auf ihren Aufenthalt eingestimmt und erfahren
schon vor Beginn ihres Urlaubs Wissenswertes über die Region. Buß
sprach von einem Projekt, das mit großer Kreativität geplant, finanziert
und gebaut werde. Es erhöhe die touristische Attraktivität Nordfrieslands
und biete den Gästen Kurzweil und Informationen.
Die förderungsfähigen Gesamtkosten des Projekts betragen rund 1,57
Millionen Euro. Das Land stellt dafür im Rahmen der Dorfentwicklung Gelder
in Höhe von 300.000 Euro zur Verfügung. Weitere 329.000 Euro kommen
aus Mitteln der EU und werden im Rahmen des Programms "Zukunft auf dem
Lande" (ZAL) zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es Bundesmittel
aus dem Modellvorhaben "Regionen Aktiv" in Höhe von 29.000
Euro für den Informations- und Ausstellungsteil des Nationalparks und
der Hafengesellschaft Dagebüll.
Verantwortlich für diesen Pressetext:
Thomas Giebeler, Innenministerium
Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel