Minister Döring und Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz appellierten als Paten des Projektes an die Kieler Unternehmer, sich zu beteiligen und Jugendlichen eine Perspektive zu bieten.
Arbeitsminister Döring machte deutlich, dass
ihm die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ein besonderes Anliegen
sei und das Projekt eine sehr gute Abrundung anderer Fördermaßnahmen
für Jugendliche darstelle. Jugendlichen dürfe nicht das Gefühl
vermittelt werden, am Arbeitsmarkt nicht gebraucht zu werden. Es müsse
verhindert werden, dass "Arbeitslosenkarrieren" entstehen.
Der Leiter der Arbeitsagentur Kiel, Dr. Wolf-Dieter Schmidtke-Glamann, sieht in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch im Interesse der Wirtschaft liegt, da die Jugendlichen von heute die Fachkräfte von morgen sind. "Dennoch ist uns allen bewusst, dass das Projekt 'Kiel für Kiel: 1000 Jobs für junge Menschen' angesichts der wirtschaftlichen Situation in unserer Region für Betriebe und Verwaltungen eine besonders große Anstrengung erfordert. Sein Erfolg wäre jedoch wiederum ein Beleg für das hohe Maß an sozialer Verantwortung, das die heimische Wirtschaft für die jungen Menschen dieser Stadt empfindet.
"'Kiel für Kiel' macht gesellschaftliche
Verantwortung erlebbar. Auch benachteiligte Jugendliche müssen unter
den realen Bedingungen der Arbeitswelt die Erfahrung sammeln, dass sich ihr
Einsatz wirklich lohnt", erläutert Jobcenter-Geschäftsführer
Gerwin Stöcken die 'Philosophie' des Projekts.
Herbert Schnelle, Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa